Um elektrische Geräte, die an Stromverteilungssysteme angeschlossen sind, vor den schädlichen Auswirkungen transienter Spannungen zu schützen, hat die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) die Norm IEC 60204-1 eingeführt. Sie kategorisiert Geräte nach ihrer Fähigkeit, Transienten zu tolerieren, und definiert die jeweiligen Anforderungen für die Zuordnung zu einer Überspannungskategorie. Die Norm mit dem Titel „Sicherheit von Maschinen – Elektrische Ausrüstung von Maschinen – Teil 1: Allgemeine Anforderungen“ beschreibt vier Kategorien der Toleranz gegenüber größenabhängigen transienten Spannungen bei unterschiedlichen Betriebsspannungen.
In dieser Tabelle sind verschiedene Betriebsspannungen und die tolerierten Schwellenwerte für transiente Spannungen nach Kategorien geordnet aufgeführt. Wenn zum Beispiel ein Gerät, das mit 300 V arbeitet, transienten Spannungen von 4000 V standhalten kann, wird es als Gerät der Kategorie III gelten.
Tolerierte transiente Spannungen je nach Betriebsspannung |
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|---|---|---|---|---|
| Betriebsspannung | Kategorie I | Kategorie II | Kategorie III | Kategorie IV |
| 150 | 800 | 1500 | 2500 | 4000 |
| 300 | 1500 | 2500 | 4000 | 6000 |
| 600 | 2500 | 4000 | 6000 | 8000 |
| 1000 | 4000 | 6000 | 8000 | 1200 |
| Quellenimpedanz | 30Ω | 12Ω | 2Ω | 2Ω |
Tabelle 1: Transiente Spannungstoleranz bei verschiedenen Betriebsspannungen
In dieser Tabelle sind verschiedene Betriebsspannungen und die tolerierten Schwellenwerte für transiente Spannungen nach Kategorien geordnet aufgeführt. Wenn zum Beispiel ein Gerät, das mit 300 V arbeitet, transienten Spannungen von 4000 V standhalten kann, wird es als Gerät der Kategorie III gelten.





