Was sind gängige Anwendungen für 24V-Batterien?
Alle Elektrofahrzeuge (EV), einschließlich batteriebetriebener Elektrofahrzeuge (BEV), enthalten eine herkömmliche 12V-Blei-Säure-Batterie. Sie dient als unabhängige Stromversorgung für schlüssellose Zugangssysteme und Alarmanlagen, die auch dann funktionieren müssen, wenn die Hauptantriebsbatterie entladen ist. Außerdem versorgt sie bestehende 12V-Geräte wie Airbag-Systeme, Gurtstraffer und Anzeigen im Armaturenbrett, bei denen eine Neuzertifizierung für eine andere Versorgungsspannung zeitaufwendig und unwirtschaftlich wäre.
In Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (Internal Combustion Engine, ICE) wird die Bleibatterie auch als Starterbatterie verwendet. Bei Mopeds und Motorrädern beträgt die Batteriespannung oft 6V, bei den meisten Autos 12V und bei schweren Nutzfahrzeugen in der Regel 24V. Diese Vielfachen von 6V sind kein Zufall. In der Batterietechnik mit verschiedenen Chemietypen wie Blei-Säure, Li-Ion oder LiFePO4 ist die grundlegende Einheit die Batteriezelle, deren Leerlaufspannung typischerweise im Bereich von 1–4V liegt. Höhere Spannungen werden durch die Reihenschaltung mehrerer Zellen in einem Akkupack erreicht, häufig ergänzt durch Schutzschaltungen, auch wenn dieser im allgemeinen Sprachgebrauch meist einfach als Batterie bezeichnet wird. Zellen werden in Reihe geschaltet, um die gewünschte Spannung zu erreichen, und können parallel geschaltet werden, um den Ausgangsstrom zu erhöhen.
Bei einer Blei-Säure-Batterie beträgt die Zellenspannung 2V, sodass drei Zellen in Reihe 6V, sechs Zellen 12V und 12 Zellen 24V liefern. Blei-Säure-Batterien für Spezialfahrzeuge und Flugzeuge verwenden 14 Zellen, um die Standardspannung von 28V bereitzustellen. Bei Lithium-Ionen-Akkus liegt die Zellenspannung typischerweise zwischen 2,4V und 3V, sodass ein Sechserpack eine typische Batteriespannung von etwa 18V für tragbare Elektrowerkzeuge und andere Werkstattanwendungen liefert. Im Allgemeinen werden Blei-Säure-Batterien in Hochleistungsanwendungen mit hohem Strombedarf eingesetzt, bei denen das Gewicht eine untergeordnete Rolle spielt. Li-Ionen-Batterien kommen zum Einsatz, wenn schnelles Laden und geringes Gewicht entscheidend sind. Die Batteriechemie und Energiespeicherung sind jedoch deutlich komplexer, als diese vereinfachte Darstellung vermuten lässt. Daher empfiehlt es sich, weiterführende Quellen heranzuziehen, beispielsweise den RECOM-Blog [1].
Während die gebräuchlichsten Spannungen in batteriebetriebenen Anwendungen 6V, 12V und 18V sind, zeigt sich in vielen Bereichen ein klarer Trend hin zu höheren Busspannungen wie 24V und 48V. Die Gründe für diese Entwicklung werden im folgenden Abschnitt näher erläutert.
In Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (Internal Combustion Engine, ICE) wird die Bleibatterie auch als Starterbatterie verwendet. Bei Mopeds und Motorrädern beträgt die Batteriespannung oft 6V, bei den meisten Autos 12V und bei schweren Nutzfahrzeugen in der Regel 24V. Diese Vielfachen von 6V sind kein Zufall. In der Batterietechnik mit verschiedenen Chemietypen wie Blei-Säure, Li-Ion oder LiFePO4 ist die grundlegende Einheit die Batteriezelle, deren Leerlaufspannung typischerweise im Bereich von 1–4V liegt. Höhere Spannungen werden durch die Reihenschaltung mehrerer Zellen in einem Akkupack erreicht, häufig ergänzt durch Schutzschaltungen, auch wenn dieser im allgemeinen Sprachgebrauch meist einfach als Batterie bezeichnet wird. Zellen werden in Reihe geschaltet, um die gewünschte Spannung zu erreichen, und können parallel geschaltet werden, um den Ausgangsstrom zu erhöhen.
Bei einer Blei-Säure-Batterie beträgt die Zellenspannung 2V, sodass drei Zellen in Reihe 6V, sechs Zellen 12V und 12 Zellen 24V liefern. Blei-Säure-Batterien für Spezialfahrzeuge und Flugzeuge verwenden 14 Zellen, um die Standardspannung von 28V bereitzustellen. Bei Lithium-Ionen-Akkus liegt die Zellenspannung typischerweise zwischen 2,4V und 3V, sodass ein Sechserpack eine typische Batteriespannung von etwa 18V für tragbare Elektrowerkzeuge und andere Werkstattanwendungen liefert. Im Allgemeinen werden Blei-Säure-Batterien in Hochleistungsanwendungen mit hohem Strombedarf eingesetzt, bei denen das Gewicht eine untergeordnete Rolle spielt. Li-Ionen-Batterien kommen zum Einsatz, wenn schnelles Laden und geringes Gewicht entscheidend sind. Die Batteriechemie und Energiespeicherung sind jedoch deutlich komplexer, als diese vereinfachte Darstellung vermuten lässt. Daher empfiehlt es sich, weiterführende Quellen heranzuziehen, beispielsweise den RECOM-Blog [1].
Während die gebräuchlichsten Spannungen in batteriebetriebenen Anwendungen 6V, 12V und 18V sind, zeigt sich in vielen Bereichen ein klarer Trend hin zu höheren Busspannungen wie 24V und 48V. Die Gründe für diese Entwicklung werden im folgenden Abschnitt näher erläutert.











