Isolierte DC/DC-Wandler: Diskrete Lösung realisieren oder integriertes Modul einsetzen?

RECOM Power Modul auf einer Leiterplatte mit digitalem blauem Schaltkreis-Hintergrund
Entdecken Sie die technischen und wirtschaftlichen Spielräume von RECOMs isolierten DC/DC-Modulen und IC-basierten diskreten Lösungen – von Plug-and-Play-Modulen bis zu flexibel konfigurierbaren Systemarchitekturen.

Einleitung

RECOM bietet seine DC/DC-Wandlertechnologie nicht nur in Form vollständig integrierter DC/DC-Module an, sondern stellt zusätzlich die zugrunde liegenden Kernkomponenten als diskrete Bausteine zur Verfügung. Damit ermöglicht RECOM als Hersteller isolierter DC/DC-Module auch die direkte Integration identischer Primary-Side Controller ICs, Transformer Driver ICs, Synchronous Rectifier ICs und Magnetics in kundenspezifische Leiterplattendesigns.

Dieses Whitepaper analysiert die technischen Optionen und dient als fundierte Entscheidungshilfe für die Wahl zwischen einem vorgefertigten, zertifizierten DC/DC-Modul und einer IC-basierten diskreten Power Architecture. Der Einsatz eines isolierten Moduls bietet ein vollständig validiertes Design mit definierter EMV-Performance, geprüfter Isolation (Functional oder Reinforced Isolation) und minimalem Integrationsaufwand. Entwicklungsrisiko, Designkomplexität und Time-to-Market werden signifikant reduziert.

Eine Diskrete Lösung hingegen eröffnet maximale Freiheitsgrade bei Topologie, Transformatorauslegung, Layout und thermischer Integration. Insbesondere bei hohen Produktionsvolumina lassen sich durch optimierte Stücklisten und applikationsspezifische Auslegung signifikante Kostenvorteile realisieren.

Isolierte DC/DC-Transformator-Treiber von RECOM

Ein isolierter DC/DC-Wandler basiert im Kern auf zwei funktional entscheidenden Komponenten: einem Primary-Side Transformer Driver bzw. Controller IC und einem galvanisch trennenden Hochfrequenz-Transformator. Die Qualität dieser beiden Elemente bestimmt maßgeblich Wirkungsgrad, magnetische Aussteuerung, EMV-Verhalten und Zuverlässigkeit der gesamten Stromversorgungsarchitektur.

RECOM bietet ein breites Portfolio diskreter isolierter Transformer Driver ICs und Flyback Controller ICs für gängige Topologien wie Push-Pull, Full-Bridge und Flyback an.

Push-Pull und Full-Bridge Transformer Driver ICs

Push-Pull- und Full-Bridge-Architekturen arbeiten mit einer primärseitigen Rechteckansteuerung des Transformators. Die Driver ICs erzeugen präzise komplementäre Gate-Signale mit definierter Dead Time zur Vermeidung von Cross-Conduction (Shoot-Through). Das resultierende hochfrequente Wechselspannungssignal wird über das Windungsverhältnis des Transformators entsprechend hoch- oder heruntertransformiert. Auf der Secondary-Side erfolgt die Gleichrichtung entweder über Schottky-Dioden oder über einen Synchronous Rectifier IC zur Reduzierung der Leitverluste. Die Ausgangsfilterung übernimmt typischerweise ein kapazitives oder LC-Filter (C_OUT bzw. LC).

Bei ungeregelten Transformer Driver ICs ergibt sich die Ausgangsspannung primär aus:
  • Eingangsspannung
  • Windungsverhältnis
  • Lastzustand
  • Wirkungsgrad

In Applikationen mit erhöhten Anforderungen an die Ausgangsgenauigkeit kann ein nachgeschalteter LDO oder eine zusätzliche Regelstufe implementiert werden.

Flyback Controller ICs

Im Gegensatz zu reinen Transformer Driver ICs integrieren Flyback Controller ICs eine geschlossene PWM-Regelung. Die Energieübertragung erfolgt diskontinuierlich oder kontinuierlich über die magnetische Energiespeicherung im Transformator (gekoppelte Speicherdrossel).

Die Flyback-Controller von RECOM sind je nach Typ mit:
  • integriertem Leistungs-MOSFET
  • externer MOSFET-Ansteuerung
  • Primary-Side Regulation (PSR) oder Secondary-Side Feedback
ausgestattet.

Durch die flexible Wahl zwischen internem und externem Schalter lassen sich höhere Spannungen und Ausgangsleistungen realisieren. Die RVPW-Serie unterstützt sowohl primärseitige als auch sekundärseitige Regelkonzepte. In nicht isolierten Konfigurationen ist zudem eine direkte Stromerfassung möglich. Damit deckt RECOM sowohl ungeregelte isolierte Transformer Driver für kompakte, effiziente Push-Pull- oder Full-Bridge-Architekturen als auch vollständig geregelte Flyback Controller ICs für leistungs- und spannungsflexible Applikationen ab.
Vergleichsdiagramm zum Spannungsabfall bei Stromverteilungssystemen für CPUs
Abb. 1: Blockschaltbild eines isolierten Netzteils mit handelsüblichem („off the shelf“, OTS) Silizium, OTS- oder kundenspezifischem Transformator und einem oder mehreren Gleichstromausgängen.
RECOM bietet ein abgestimmtes Portfolio aus isolierten Transformer Driver ICs, Flyback Controller ICs, SMD-Transformatoren sowie Synchronous Rectifier ICs (siehe Tabelle 3). Damit lassen sich unterschiedliche isolierte DC/DC-Architekturen technologisch konsistent realisieren. Die exemplarischen Bausteine RVP001, RVP010 und RVPW011 stehen jeweils für drei etablierte Topologien der isolierten Leistungselektronik:
  • RVP001 – Full-Bridge Transformer Driver
  • RVP010 – Push-Pull Transformer Driver
  • RVPW011 – geregelter Flyback Controller IC

RVP001 RVP010 RVPW011
Topologie Full-Bridge Push-Pull Flyback
Eingangsspannung 3V–6V 2,8V–6V 5V–50V
Strombegrenzung 0,9A Spitze 0,5A kontinuierlich 1,7A Spitze, 1A kontinuierlich Programmierbarer Spitzenwert
Max. Ausgangsleistung 2W 3W 30W
Schaltfrequenz 340kHz Wählbar: 217kHz und 390kHz Variabel: 9kHz bis 330kHz
Gehäuse DFN2x2-6
2,0mm x 2,0mm x 0,75mm
SOT23-6
2,9mm x 2,8mm x 1,25mm
QFN
5mm x 5mm x 0,75mm
Schutzvorrichtungen Dauerhafter Schaltkreisschutz gegen Kurzschlüsse, thermische Abschaltung, automatische Wiederherstellung/td> Dauerhafter Schaltkreisschutz gegen Kurzschlüsse, thermische Abschaltung, automatische Wiederherstellung Dauerhafter Schaltkreisschutz gegen Kurzschlüsse, thermische Abschaltung, automatische Wiederherstellung
Tabelle 1: Vergleich von Full-Bridge-, Push-Pull- und Flyback-Treiberchips

Die RVP-Transformer-Driver-ICs integrieren einen präzisen internen Oszillator zur Erzeugung komplementärer Gate-Signale mit definierter Dead Time. Die symmetrische Ansteuerung stellt eine ausgeglichene Magnetisierung des Transformatorkerns sicher und minimiert magnetische Vorsättigung (Flux Imbalance). Gleichzeitig verhindert die integrierte Dead Time Cross-Conduction (Shoot-Through) zwischen den Schaltern. Die RVPW-Serie arbeitet hingegen mit einer integrierten PWM-Regelung zur Ansteuerung eines Flyback-Transformators und ermöglicht – je nach Ausführung – Primary-Side oder Secondary-Side Regulation.

Push-Pull vs. Full-Bridge – strukturelle Unterschiede

Push-Pull- und Full-Bridge-Topologien unterscheiden sich sowohl im Transformatoraufbau als auch in der Strombelastung der Leistungsschalter. Push-Pull-Designs erfordern einen Transformator mit primärseitiger Mittelanzapfung. Während jeder Halbwelle wird jeweils nur eine Hälfte der Primärwicklung bestromt. Jeder MOSFET führt damit lediglich den Strom der zugehörigen Wicklungshälfte. Die aktive Wicklungssektion pro Schaltphase sowie die resultierenden Strompfade sind in Abbildung 2 dargestellt. Full-Bridge-Designs benötigen keine Mittelanzapfung. Hier wird während jeder Halbwelle die gesamte Primärwicklung bestromt. Jeder Schalter ist somit für den vollständigen Primärstrom auszulegen. Die unterschiedlichen Stromflussrichtungen und Wicklungsaktivierungen sind ebenfalls in Abbildung 2 schematisch dargestellt.

Aus diesen strukturellen Unterschieden ergeben sich typische Einsatzschwerpunkte:
Push-Pull-Architekturen sind besonders vorteilhaft bei niedrigen Eingangsspannungen und höheren Strömen, während Full-Bridge-Topologien bei höheren Eingangsspannungen und geringeren Strömen ihre Stärken ausspielen.

Beide IC-Familien sind für einen industriellen Temperaturbereich von -40°C bis +125°C spezifiziert.
Blockschaltbild eines isolierten DC/DC-Wandlers mit Treiber-, Transformator- und Gleichrichterstufe
Abb. 2: Treiber-Topologien im Betrieb. Die rote Bedrahtung zeigt die unter Spannung stehenden Wicklungen während jeder Halbwelle des Wechselstromzyklus.
Der RVP001 (Abbildung 2, linke Seite) implementiert eine Full-Bridge-Topologie mit integrierten 0,25-Ω-High-Side-P-Channel-MOSFETs sowie zwei 0,13-Ω-N-Channel-MOSFETs auf der Low-Side. Durch die Brückenstruktur wird während jeder Halbwelle die gesamte Primärwicklung bestromt, wie in Abbildung 2 (links, rot markiert) dargestellt. Die Full-Bridge-Architektur ermöglicht bei gegebener Eingangsspannung eine effiziente Ausnutzung der Primärwicklung, wodurch die erforderliche Windungszahl reduziert werden kann. Dies wirkt sich positiv auf Kupferverluste, Streuinduktivität und letztlich auf die Gesamtkosten des Transformators aus. Gleichzeitig ist jeder Schalter für den vollständigen Primärstrom auszulegen, was bei der thermischen Dimensionierung berücksichtigt werden muss.

Der RVP010 (Abbildung 2, rechte Seite) basiert hingegen auf einer Push-Pull-Topologie mit integrierten 24V-N-Channel-LDMOS-MOSFETs mit einem typischen R_DS(on) von 0,1Ω. Er ist für Ausgangsspannungen im Bereich von 3,3V bis 24V ausgelegt. In der Push-Pull-Konfiguration wird pro Schaltphase jeweils nur eine Hälfte der Primärwicklung aktiviert, wie in Abbildung 2 (rechts) dargestellt. Jeder MOSFET führt somit lediglich den Strom der entsprechenden Wicklungshälfte. Der Einsatz reiner N-Channel-Bauelemente führt zu geringeren Leitverlusten im Vergleich zur P-Channel-High-Side-Struktur der Full-Bridge-Variante. Dem gegenüber steht jedoch die Tatsache, dass immer nur eine Primärhälfte Energie überträgt, was die magnetische Ausnutzung pro Schaltperiode beeinflusst und eine präzise symmetrische Ansteuerung zur Vermeidung von Kernvorsättigung erfordert.
Schaltpläne für isolierte Vollbrücken- und Push-Pull-DC/DC-Wandler (RVP001 und RVP010)
Abb. 3: Ausgangswellenformen des Treiberchips mit integrierter Totzeit (TBBM) für RVP001 (links) und RVP010 (rechts).
Die integrierte Dead Time ist bewusst sehr kurz ausgelegt, sodass ein effektiver Tastgrad nahe 100 % erreicht wird. Dadurch wird die Primärwicklung nahezu über die gesamte Schaltperiode aktiv angesteuert, was die magnetische Ausnutzung verbessert und die übertragbare Leistung pro Zyklus erhöht. Während der Dead-Time-Intervalle erfolgt jedoch keine Energieübertragung vom Primär- auf die Sekundärseite. In dieser Phase muss der Laststrom vollständig aus dem Ausgangsfilter bereitgestellt werden.

Ein entsprechend dimensionierter Ausgangskondensator – typischerweise im Bereich von 4,7µF bis 10µF, abhängig von Laststrom, Schaltfrequenz und zulässiger Ripple-Spannung – übernimmt diese Pufferfunktion. Seine Dimensionierung beeinflusst unmittelbar:
  • Ausgangsspannungsripple
  • Transientenverhalten
  • Stabilität der nachgelagerten Last

Die Auswahl sollte daher unter Berücksichtigung von ESR, RMS-Strombelastbarkeit und Temperaturverhalten erfolgen.
Komplementäre Treiberwellenformen mit integrierter Totzeit für Vollbrücken- und Push-Pull-Wandler.
Abb. 4: Flyback-Treiber, ausgestattet für die Primärseitenregelung, mit Spannung zur Flyback-Primärwicklung NP, gesteuert durch interne MOSFET-Drains (DRN) und Primärseitenregelung über die Wicklung NA.
Flyback-Topologien zeichnen sich durch eine hohe Leistungs- und Spannungsflexibilität aus und eignen sich besonders für Anwendungen mit variabler Eingangsspannung oder mehreren Ausgangsspannungen. Im Gegensatz zu ungeregelten Transformer-Driver-Architekturen verfügen Flyback Controller ICs über eine integrierte PWM-Regelung mit geschlossenem Regelkreis. Die Ausgangsspannung wird über einen Feedback-Pfad – wahlweise Primary-Side Regulation (PSR) oder Secondary-Side Feedback – erfasst und innerhalb des Controllers verarbeitet.

Die interne Regelstruktur ermöglicht:
  • Präzise Spannungsregelung über einen weiten Lastbereich
  • Integrierte Strombegrenzung (Cycle-by-Cycle Current Limit)
  • Schutzfunktionen wie OCP, OTP und UVLO
  • Kontrolliertes Startverhalten (Soft-Start)

Durch die speichernde Energieübertragung im Transformator (gekoppelte Speicherdrossel) lässt sich die Ausgangsleistung primär über Schaltfrequenz, Tastgrad, Spitzenstrombegrenzung und Transformatorauslegung skalieren. Dies macht Flyback-Topologien besonders geeignet für Anwendungen im unteren bis mittleren Leistungsbereich mit erhöhten Anforderungen an Regelgüte und Eingangsspannungsbereich.
Vergleich des Footprints eines DC/DC-Moduls mit einem flexiblen, diskreten PCB-Design mit begrenztem Platzangebot
Abb. 5: Flyback-Ausgangswellenform mit angezeigtem Abtastbereich.
Die Flyback-Topologie unterscheidet sich grundlegend von Push-Pull- und Full-Bridge-Architekturen, da sie keine komplementären Ansteuersignale mit kontinuierlicher Energieübertragung erzeugt. Stattdessen erfolgt die Leistungsübertragung diskontinuierlich in zwei klar getrennten Phasen:
  1. Primärleitphase – Energie wird im Magnetfeld des Transformators (gekoppelte Speicherdrossel) gespeichert.
  2. Sekundärleitphase – Die gespeicherte Energie wird auf die Secondary-Side übertragen.
Die resultierende Sekundärstromform ist gepulst und direkt vom PWM-Tastgrad sowie vom Spitzenstrom abhängig. Eine kontinuierliche Leistungsübertragung wie bei Push-Pull oder Full-Bridge findet nicht statt.

Der Ausgang ist daher zwingend auf ein ausreichend dimensioniertes Ausgangsfilter angewiesen. Der Ausgangskondensator muss:
  • den Laststrom während der Primärleitphase vollständig bereitstellen,
  • die gepulste Energieübertragung glätten,
  • die spezifizierte Ripple-Spannung einhalten,
  • die Regelstabilität unterstützen.

Die Dimensionierung erfolgt unter Berücksichtigung von Laststrom, Schaltfrequenz, Betriebsart (DCM/CCM), ESR und zulässigem Ripple. Insbesondere bei höheren Lastströmen oder niedrigen Ausgangsspannungen ist zusätzlich auf die RMS-Strombelastbarkeit des Kondensators zu achten.

Entscheidungsfaktoren für diskrete Komponenten vs. Module

Früher oder später stehen Projektmanager, Systemarchitekten und Entwicklungsingenieure vor einer grundlegenden Make-or-Buy Entscheidung:
Standardisiertes DC/DC-Modul einsetzen – oder eine diskrete isolierte Power Architecture selbst realisieren? Die Antwort ist selten rein technisch. Sie ergibt sich aus einer Kombination aus Leistungsanforderungen, Isolationskonzept, Time-to-Market, Stückzahl, mechanischen Randbedingungen und vorhandener Power-Design-Kompetenz. Im Folgenden werden die zentralen Entscheidungsparameter systematisch eingeordnet.

Kompetenz im Power-Supply-Design

Auch bei Leistungen im einstelligen Wattbereich erfordert das Design isolierter DC/DC-Wandler fundiertes Know-how in mehreren Disziplinen:
  • Magnetics-Design (Kernmaterial, Flussdichte, Streuinduktivität, Wicklungstopologie)
  • Regelungstechnik (Stabilitätsanalyse, Kompensation, Lasttransienten)
  • EMV-gerechtes Layout (Minimierung von Stromschleifen, dv/dt-Optimierung)
  • Thermisches Design (Verlustverteilung, Hot-Spot-Analyse)

Insbesondere der Transformator ist kein Standardbauteil, sondern ein funktionales Kernelement der Architektur. Parameter wie Schaltfrequenz, maximale Flussdichte, Kühlbedingungen (z. B. Konvektion vs. Forced Air) und Isolationsanforderungen (Functional oder Reinforced Isolation) müssen konsistent ausgelegt werden. Fehlt diese Expertise im Entwicklungsteam, stellt ein zertifiziertes DC/DC-Modul häufig den risikoärmsten Ansatz dar. Es bietet ein validiertes Design mit definierter EMV-Performance und geprüfter Isolation.

Durch enge technische Zusammenarbeit mit dem Applikations- und Magnetics-Team von RECOM kann jedoch auch bei diskreten Lösungen ein Großteil des Entwicklungsrisikos reduziert werden. Erfahrung aus angrenzenden Bereichen – etwa Motorsteuerungen, Gate Treiber-Design oder Audioverstärker – lässt sich bei systematischer Analyse durchaus auf isolierte DC/DC Architekturen übertragen.

Time-to-Market und Entwicklungsaufwand

Bei engen Projektzeitplänen ist ein DC/DC-Wandler in der Regel die pragmatische Wahl. Die Integration beschränkt sich auf:
  • Elektrische Einbindung
  • ...
  • ...
  Serie
1 RECOM | RVP001 Series | IC, SMD (pinless)
Fokus Neu
  • Full Bridge Topology
  • Highly Integrated, Simple Solution
  • Built-in 0.13Ω NMOS
  • Built-in 0.25Ω PMOS
2 RECOM | RVP003 Series | IC
Fokus Neu
  • Full Bridge Topology
  • Highly Integrated, Minimal External Components Required
  • Integrated 30V / 0.25Ω N-channel MOSFETs
  • Integrated 30V / 0.60Ω P-channel MOSFETs
3 RECOM | RVP005 Series | IC, SMD
Fokus Neu
  • Full Bridge Topology
  • Open Loop LLC Drive Mode Available
  • Highly Integrated, Simple Solution
  • Built-in 30V/0.25Ω NMOS
4 RECOM | RVP010 Series | IC, SMD
Fokus Neu
  • Push-pull Topology
  • Highly Integration with Simple Peripheral Circuitry
  • Built-in 24V/0.1Ω LDMOS
  • 1.7A Current limit
5 RECOM | RVP6501 Series | IC, SMD
Fokus Neu
  • Push-pull Topology
  • Highly Integration Compatible with Simple Peripheries
  • Built-in 24V/0.3Ω LDMOS
  • 0.8A Current-limit
6 RECOM | RVPW011 Series | IC, SMD (pinless)
Fokus Neu
  • 5V~50V Ultra-wide Range of Input Voltage
  • Suitable for Primary Side Feedback Flyback Converter
  • Minimum Sampling Time as Low as 0.4uS
  • Boundary Conduction Mode at the Heavy Load
7 RECOM | RVPW012 Series | IC, SMD (pinless)
Fokus Neu
  • 4V~80V Ultra-wide Range of Input Voltage
  • PSR Feedback Minimum Sampling Time as low as 0.4μS
  • Turn on in Boundary Conduction Mode (BCM) at the Heavy Load
  • Integrated 132V/0.2Ω LDMOS
8 RECOM | RVPW014 Series | IC, SMD
Fokus Neu
  • Suitable for PSR and SSR flyback/Boost/Buck
  • PSR Feedback Minimum Sampling Time as Low as 0.4us
  • CCM and DCM Modes are Compatible
  • Integrated 90V/0.1Ω LDMOS
9 RECOM | RVPW015 Series | IC, SMD
Fokus Neu
  • Suitable for PSR and SSR flyback/Boost/Buck
  • PSR Feedback Minimum Sampling Time as Low as 0.4us
  • CCM and DCM Modes are Compatible
  • Integrated 132V/0.6Ω LDMOS
10 RECOM | RVPW016 Series | IC, SMD
Fokus Neu
  • 4V to 100V Wide Input Range
  • Suitable for Flyback/Buck/Boost and other Topologies
  • Current Limit Threshold Voltage is 156mV
  • Single Resistor Programmable Oscillator
11 RECOM | RVS002 Series | IC, SMD (pinless)
Fokus Neu
  • Bridge Rectifier Structure
  • Highly Integrated, Simple Periphery
  • Built-in Two Schottky Diodes
  • Built-in Two nLDMOS Transistors
12 RECOM | RVSY018 Series | IC, SMD
Fokus Neu
  • Relative Maximum Voltage Detection Ensures Effective Turn-on Performance
  • Programmable Intelligent Voltage-limited Conduction to Adapt to SR MOSFET
  • Supports DCM and CCM Operations
  • Ultra-fast Turn-off Delay: 10ns/Turn-on Delay: 30ns